Dienstag, 31.03.2020 18:24 Uhr

Netflix's El Camino - ein Breaking Bad Film

Verantwortlicher Autor: Steve Schutzbier Erlangen, 23.01.2020, 16:19 Uhr
Presse-Ressort von: Steve Schutzbier Bericht 4621x gelesen

Erlangen [ENA] An recht viel mehr, außer dass die Staffel in Summe schon so spät kam, dass man die Hälfte des Plots schon vergessen hatte, kann ich mich nicht mehr erinnern... und mit diesem Wissen sprang ich, quasi ohne weitere Vorbereitung, vor einigen Wochen in den Netflix-Film... Es gab genug "Spoiler" und Ankündigungen auf youtube, mit denen Netflix schon diverse Szenen und Dialoge im Vorfeld durchsickern hatte lassen.

Aber am 11. Oktober war es dann endlich soweit: Breadking Bad El Camino ging live. Also gilt es, als jemand, der alle acht Staffeln gesehen hat, auch den Film zu sehen. Vorbereitung von meiner Seite: null. Also... los... Klar, als er an der Tür stand, kannte man seine Kumpels sofort wieder - wenn auch nicht wirklich alle. Aber dann war klar, wer vor der Tür stand. Aber erst nach der Dusche und der Rasur war klar, hier ist er wieder.... wie auch immer der Name war. Ach ja, Jesse Pinkman... da war was. Der schlechte Schüler, der es mit Walt doch zu einem eindrucksvollen Drogenimperium gebracht hatte... und auch irgendwie für die meisten Probleme verantwortlich war.

Also, die Story beginnt. Nun gilt es, zwischen Traum und Realität, Flashback und Situation zu unterscheiden. Das war ganz schön anstregend... er wurde also in einem Käfig gefangen gehalten... aha... wirklich? Sagt mir gar nichts mehr... Aber mal sehen, die Story entwickelt sich ja sicherlich noch... ach ja... was ist eigentlich aus dem anderen Spinoff, Better Call Saul, geworden? Da ist ja auch seit einiger Zeit absolute Funkstille... Aber zurück zu Jesse: genau... er ist auf der Flucht, er wird sozusagen an jeder Laterne steckbrieflich gesucht. Obwohl er für ein paar der Vorwürfe noch nicht mal etwas kann... so bilde ich mir ein.

Und er hat einen Plan... Flucht. Dafür braucht er Kohle - verdammt viel Kohle. Und er muss sich von seinen Flashbacks befreien... was schon mal nicht klappt und was die Geschichte so ein wenig zur Fortsetzung macht: da man in diversen kleinen Episoden stückchenweise dahinter kommt, wie er es vor die Haustür seiner Kumpels geschafft hat. Hätte ich nicht gebraucht, konnte mich, nicht zuletzt auf Grund der langen Zeit und einer fehlenden Zusammenfassung am Anfang, an all das, was da so los war in Staffel acht, wie gesagt eh nicht mehr erinnern. Also: Ein wenig Story, die mit alten Bekannten - auch wenn ich nicht mehr wusste, was derjenige in der Serie mal gemacht hat! - und sein Weg von Station zu Station, um an Geld für die Flucht zu kommen.

Sonst gibt es ein wenig Action: Situationen, in die sich quasi nur Jessi bringen kann, Schießereien und Tote. Falsche Bullen auf die er rein fällt. Viel Glück, um auch aus ausweglosen Situationen wieder raus zu kommen. Und klar, Spoiler: am Ende hat alles geklappt! Und ich hoffe, dass Breaking Bad nun wirklich - auch als Film - endlich ein Ende gefunden hat. Nicht ruhmreich,  aber endlich vorbei!

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